21 - Eva Maria Jost - Schauspielerin
Shownotes
Episode 21 ist online – mit der Schauspielerin Eva Maria Jost*
Absolventin der Schule für Schauspiel Hamburg, deren Weg sie von der Ausbildung direkt in zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen geführt hat.
Schon früh übernahm sie die Kinohauptrolle in Timm Krögers „Zerrumpelt Herz“ – Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Venedig.
Aktuell spielt sie die Hauptrolle in „Hygge“ – gefeiert beim Max Ophüls Preis und jetzt zu sehen beim Filmfest Hamburg.
Wir sprechen über Produktionen,
Rollenarbeit und künstlerische Entwicklung
Meisner-Technik und Source Tuning – und wie sich das eigene Spiel über die Jahre verändert.
Transkript anzeigen
00:00:02: Schauspieler?
00:00:03: Und wovon willst du
00:00:04: leben?".
00:00:05: Diese Frage hören oft viele junge Menschen, wenn sie diesen Berufswunsch äußern.
00:00:11: Ich habe mich auf die Suche gemacht herauszufinden wo ehemalige der Schule für Schauspiel Hamburg ihren Platz in der Berufswelt gefunden haben – auf oder neben der Bühne.
00:00:23: und ich bin auch vielfältig und beeindruckende Lebenswege gestoßen!
00:00:28: Mein Name ist Michaela Ulig und ich habe dreiunddreißig Jahre die Schule für Schauspiel Hamburg geleitet und geprägt.
00:00:36: Mein heutiger Gast ist Eva Maria Jost.
00:00:40: Hallo?
00:00:41: Hallo, Michaela!
00:00:44: Eva hat die Ausbildung aus dem Jahr zwölf beendet und arbeitet heute als Schauspielerin.
00:00:50: Eva das ist ja nun ein paar Jahre her aber kannst du dich noch an den Moment erinnern Was dir durch den Kopf ging, als du mit der Ausbildung fertig warst?
00:01:03: Also was ist mir durch den Kopf gegangen.
00:01:09: Also ich glaube, mir ist erst mal ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen weil das ja auch schon auf jeden Fall eine sehr aufregende Zeit war und alle wollten so gut wie möglich diese Prüfung ablegen und ich kann mich daran erinnern dass ich einfach unglaublich glücklich und stolz war Also, dass ich das so jetzt geschafft habe.
00:01:30: Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine unglaubliche Neugier und so eine Lust in diesen Beruf zu starten.
00:01:39: Und ich wollte alles aufsaugen weil ich wusste überhaupt gar nicht zu diesem Zeitpunkt wie Ihnen steht überhaupt ein Film oder was macht überhaupt ne Produktionsfirma genau?
00:01:51: Und ich hab mir danach erst mal ganz viel Wissen... so versucht es anzueignen, was auch die unterschiedlichen Sender angeht.
00:02:01: Was sie für Formate haben, wer was castet und erst mal überhaupt einen Überblick zu bekommen wie diese ganze Branche überhaupt funktioniert ist.
00:02:10: weil es ja innerhalb der Ausbildung vor allem erstmal darum geht seine künstlerische Kraft zu entwickeln und seine künsterische Persönlichkeit rauszuformen, die natürlich... also beziehungsweise ich würde jetzt mit dem Abstand sagen da werden die Samen dafür gelegt und dann hat man die Zeit ja genau das wachsen zu lassen sozusagen.
00:02:32: Also die Ausbildung angefangen hat.
00:02:33: hattest du einen Traum?
00:02:36: Ja auf jeden Fall!
00:02:40: Also schon viel früher ein Traum gehabt, dass das Schauspiel angeht.
00:02:44: Schon viel früher bevor die Ausbildung überhaupt anfing.
00:02:47: ich komme ja aus einer... Ich bin in der Kleinstadt aufgewachsen im NRW in Gütersloh und da hatte ich überhaupt gar keinen Berührungspunkt mit dem Thema Film.
00:03:00: oder es gab ein kleines Theater in der Stadt, wo man dann so einmal im Jahr mit der Schulklasse hingegangen ist und einen Wintermärchen vorgespielt wurde sozusagen.
00:03:10: Und immer wenn ich halt in Berührungen kamen mit diesen Medium-Theater oder Spielen hat mich irgendwie eine Energie ergriffen.
00:03:23: Ich will das irgendwie auch machen und ich wusste gar nicht, wie überhaupt dieser Weg dahin möglich ist.
00:03:30: aus meinem familiären Background gar keinen Bezug dazu, sozusagen.
00:03:35: Und ich hab dann irgendwann mit vierzehnmal gesagt, ich glaub, ich will Schauspielerin werden oder ich bin einfach ein sehr schüchterner und ruhiger Mensch so im Privaten.
00:03:45: Da hatte irgendwie Teile meiner Familie mich dann fast belächelt.
00:03:50: So nach dem Motto ja da musst du aber auch mal deinen Mund aufkriegen.
00:03:53: Wann oft auch Schauspieler sein mit Rampensau und groß und laut so in Verbindung bringt.
00:04:01: und das ist wahrscheinlich, also was ich finde auf jeden Fall ein Trugschluss.
00:04:06: Weil auch ganz viel im Kleinen und ganz viel so im Inneren Jahr passiert und genau und das war sozusagen mein erster ja da war es sozusagen dieser Gedanke oder dieser Wunsch- und Traum entstanden diesen Beruf auszuüben.
00:04:23: Also du kommst ja praktisch vom Land, ist richtig.
00:04:27: Ja also so kleine Stadt die...
00:04:29: Ja und dann hast Du das dann, hilf mir mal gleich nach dem Abi gemacht oder hast Du da was dazwischen gemacht?
00:04:38: Wie kam dann dieser Schritt?
00:04:40: Es ist ja dann nochmal was anderes zu sagen, ich will das gern.
00:04:44: Skeptische Familie und es dann zu tun.
00:04:48: Das sind ja noch mal zwei verschiedene Sachen.
00:04:50: Wie kam denn dann dieser Schritt zustande?
00:04:53: Also ich glaube, Für mich war das irgendwie dann so innerlich klar.
00:04:57: Ich hatte zwischendurch noch überlegt, weil meine große Schwester hat Germanistik studiert und sie war immer für mich ein großes Vorbild und ich war auch gut in Deutsch und konnte gut schreiben und so.
00:05:06: Und hatte dann im Kopf vielleicht mache ich Journalismus oder Germanistika irgendwie sowas mit Schreiben, konnte ich mir vorstellen.
00:05:12: aber ich habe gemerkt, dass ich nicht direkt in die Uni bin.
00:05:17: Also ich wollte nicht nach der Schule wieder in eine Institution, wo man sitzt und liest, schreibt.
00:05:25: Ich bin so ein körperlicher Mensch, ich wollte irgendwie was mit diesem Instrument anfangen.
00:05:32: Und hatte halt immer diesen Gedanken von einem Schauspieler und habe dann ganz viel gegoogelt und recherchiert wie man dazu kommt oder wie so Wege funktionieren könnten.
00:05:47: Erst mal so ein Volkshochschulkurs gemacht in Hamburg auch.
00:05:50: Meine große Schwester lebte damals schon in Hamburg und dann habe ich gesagt, ich wünsche mir das jetzt zum Geburtstag und ich probiere das einfach einmal.
00:05:58: Vielleicht ist es ja irgendwie was wo ich andocke?
00:06:02: Und dann hab ich das gemacht und hab total Blut geleckt und wollte auch eh aus der Kleinstadt in die Große und ich wollte unbedingt nach Hamburg.
00:06:11: Das war so ein bisschen wirklich so step by step.
00:06:13: Es war erst mal so VHS, das war auch da in der Schanze direkt und hat über vier Tage halt so einen kleinen Schauspielworkshop gemacht.
00:06:20: Es hat mir total Spaß gemacht und habe mich da so total reingeworfen und so.
00:06:25: Und darüber kam ich dann glaube ich irgendwie zu der Schule für Schauspiel direkt weil ich auch damals so dachte diese Hochschulen... Ich weiß gar nicht, dass sich für die Institution Hochschule so ein bisschen abgeschreckt, weil sich das für mich so angefühlt hat als wäre es nicht so richtig mein Tanzbereich.
00:06:46: Also das kommt glaube ich sehr viel auch aus der Worker.
00:06:48: Sie kommen halt auch so eine Arbeiterfamilie und die Generation meiner Geschwister sind wir sind so die ersten, die studiert oder die Abi gemacht haben und so.
00:07:01: Für mich war das etwas sehr elitäres und was sehr abschreckendes irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich bei der Schüble für Schauspiel irgendwie einen sanfteren Einstieg finden könnte.
00:07:14: Und da ihr ja... Ich weiß nicht ob ihr das immer noch anbietet aber damals gab es dieses Vorsemester?
00:07:19: Bieten wir immer noch ein.
00:07:21: Aber
00:07:21: das ist über das Vorsemestern.
00:07:23: Ganz genau!
00:07:24: Da musst
00:07:24: du auch erst mal ausprobieren.
00:07:25: Genau
00:07:26: und da dachte ich... ganz genau und da dacht ich nämlich cool ihr macht dieses Vorse semester dann kann ich ja immer noch einfach ein halbes Jahr lang mal aus probieren Ist das was oder nicht?
00:07:38: Und kann halt nebenbei irgendwie schon mal nach Hamburg ziehen, gucken wie die Stadt sich so für mich anfühlt.
00:07:45: und dann war es natürlich um mich geschehen als ich dann durch eure Tiere kam.
00:07:52: Wenn du jetzt nochmal zurückdenkst, was hast du denn wahrgenommen und wie hat dich die Ausbildung verändert?
00:08:01: Eingriff oder ist da Persönlichkeitsentwicklung?
00:08:05: Wie würdest du das sagen?
00:08:07: Sehr interessante Frage.
00:08:09: Ich glaube, ich habe im Verlauf der Ausbildung sehr gemerkt was für eine Passade ich mit mir rumtrage in Sinne von... Als ich bei euch ankam war Mich kann nichts aus der Bahn werfen, ich bin cool.
00:08:31: Man denkt halt irgendwie mehr... man hat einen Riesen-Ego und so.
00:08:37: Ich glaube während der Ausbildung ist mir halt Schritt für Schritt klarer geworden was für ein Weich oder meine Verletzlichkeit zugelassen mehr und mehr.
00:08:51: Und dass das halt auch eine Stärke ist, und dass es nicht etwas ist, wo man die man verstecken muss oder so.
00:08:58: Oder gerade in diesem Beruf natürlich ist es ja unglaublich wichtig, dass man durchlässig ist.
00:09:03: Ich glaube ich habe da sehr zu einer Feinfühligkeit beziehungsweise ich konnte sie umarmen lernen sag' ich mal.
00:09:17: Ja, das ist
00:09:18: so.
00:09:18: Wenn du so eine breite
00:09:20: Palette hast, von Kraft, Vital.
00:09:24: Sehr durchlässig sehr sensibel das ist ja alles was du brauchst auch als Instrument.
00:09:31: Kannst du dich an etwas erinnern was sich richtig glücklich gemacht hat während der Ausbildung?
00:09:36: Also einmal die Gemeinschaft hat mich sehr geprägt natürlich also da in so einer Gruppe reingeworfen zu werden die alle irgendwie so relativ und Ja, einfach wir waren sehr charakterstarker Jahrgang hatte ich den Eindruck.
00:09:54: Das hat mich total inspiriert.
00:09:57: also erst mal die die mit Studierenden haben mich sehr inspiriert.
00:10:02: und was mich so richtig glücklich gemacht hat eigentlich vor allem Ich glaube jetzt gerade wenn so mit dem mit dem Abstand den ich jetzt habe zur Ausbildung merke auch immer mehr was mir daran fehlt.
00:10:18: Ich vermisse immer noch ganz gewisse Dinge, die wir damals einfach regelmäßig gemacht haben und das ist vor allem Körperarbeit.
00:10:25: Und das sind ja alles so Dinge, ich könnte natürlich trotzdem immer noch zweimal in der Woche irgendwie Alexander-Technik machen oder dass es alles gibt aber sicherlich auch mit Kosten immer wieder verbunden und so und ich versuche auch viel trotzdem mich fit zu halten Diese Körperarbeit und dieses dem eigenen Körpervertrauen lernen.
00:10:47: Und eigentlich so lernen, dass der Körper viel klüger ist als das was einem der Kopf so den ganzen Tag erzählt.
00:10:57: Das ist glaube ich etwas, was mich langfristig vor allem sehr erfüllt und glücklich macht an dem Beruf.
00:11:04: Also ich erinnere mich noch daran, dass du da auch einen sehr starken Zugang hast.
00:11:10: Du selbst sagst Das dauert ja, es gibt dann auch Schauspieler in der Ausbildung.
00:11:17: Wo das sehr schwer für die ist diesen direkten Körperzugang zu bekommen.
00:11:22: Da erinnere ich mich, dass war eigentlich was dir sehr lag.
00:11:27: Das stimmt.
00:11:28: Gab's einen Moment... Eva, ich nenne dich jetzt Eva!
00:11:31: So hatte ich dich immer eine Ausbildung genannt.
00:11:34: Gabs ein Moment wo du dachtest Ich will aufhören?
00:11:37: Das schaffe ich nicht.
00:11:39: Nicht während der Ausbildung, nee
00:11:43: Wenn du nochmal zurückblickst, würdest du heute aus der heutigen Situation was anders machen?
00:11:52: Ich würde anders machen.
00:11:54: Also ich hätte gerne vor der Ausbildung ein bisschen Auslandserfahrung gerne gesammelt.
00:12:01: also ich wäre eigentlich gerne hätte mich getraut sozusagen irgendwie ins Ausland zu gehen oder so.
00:12:06: das habe ich damals nicht gemacht.
00:12:08: Und was ich nach der Ausbildung anders machen würde, ist dass ich sozusagen mir nebenbei etwas aufbaue.
00:12:14: Was ein zweites Standbein sein kann.
00:12:16: Also ich hätte vielleicht irgendwie noch eine andere Ausbildung gemacht.
00:12:20: Eine Ausbildung oder ein Studium und ich bin nicht so der Studientyp.
00:12:23: Ich bin eher sowas mit den Händen machen.
00:12:25: Ich mache auch gerne sehr handwerkliche Sachen.
00:12:29: Das hätte ich glaube ich anders gemacht auf jeden Fall.
00:12:31: Dass man einfach auch etwas zurückgreifen kann.
00:12:34: Mit dem man ja seinen Lebensunterhalt verdienen kann oder was einen so qualifiziert neben dem Schauspieler da sein, genau.
00:12:41: Aber jetzt künstlerisch oder so... Ich habe auch damals nach der Ausbildung weiterhin versucht jedes Jahr ein Workshop zu machen.
00:12:52: Oder mache ich eigentlich immer noch?
00:12:54: Ich gehe viel regelmäßig Meißen an.
00:12:56: Ich war öfter auch schon häufiger bei Jens Roth macht Source Tuning, mache ich immer noch für größere Rollen.
00:13:03: Also ich finde es total wichtig dass man Ich habe jetzt diese Schauspiel-Ausbildung und jetzt habe ich ausgelernt für immer, sondern dass man sich so im Training hält.
00:13:11: Und das ist auch etwas was ich sehr von euch mitgenommen habe, was ihr auch so ein bisschen immer gepredigt habt.
00:13:19: Dass wenn man lange dabei bleiben will, dass es wichtig ist, dass man sein Instrument pflegt Das ist ein
00:13:26: gutes Wort.
00:13:27: Es pflegen, das bleibt nicht sondern
00:13:29: dass sich
00:13:29: immer wieder neu gepflegt werden und es verändert sicher auch dein Instrument.
00:13:34: Total
00:13:34: ja man
00:13:35: wird
00:13:37: älter.
00:13:38: Lass mich nochmal zurück zu kommen nach dem Abschluss.
00:13:41: wie was ist da passiert danach?
00:13:44: Wie war dann dein Weg danach?
00:13:47: Ich bin dann wie gesagt direkt nach Berlin gezogen.
00:13:53: Lustigerweise wollte ich... Ich habe ja den Theaterabschluss damals gemacht und eigentlich war ich so total theaterfanatisch während der Ausbildung.
00:14:01: Ich war so dreimal in der Woche im Talier Theater, man kriegt halt diese ein Euro Karten hoch und runter geschaut.
00:14:09: Und hatte so meine Lieblingsschauspieler innen und so, wollte eigentlich unbedingt irgendwie das schaffen auf eine Bühne wie das Talier oder Schauspielhaus oder deutsches Theater Berlin oder so.
00:14:20: Ich habe dann hier in Berlin auch viel am jungen Getee, die haben oft Wochenend Ferien, Workshops wo man so zwei Wochen halt sich ... Ja, mit dem Theater oder halt irgendwie sozusagen darstellerisch mit einer Thematik beschäftigt.
00:14:39: Da habe ich so ein bisschen versucht meinen Fluss reinzukriegen und lustigerweise hatte aber Olivia damals also für die Leute, die jetzt sozusagen die Schauspieler Ausbildung machen.
00:14:49: Olivia war damals unsere Schulleiterin mit Michaela gemeinsam Und die hatte mir damals gesagt, Eva ich weiß gar nicht warum willst du denn zum Theater?
00:14:57: Du hast total das Filmgesicht.
00:14:58: Probier das doch mal mit filmen und ich habe das fast so ein bisschen als Beleidigung erfahren.
00:15:03: Theater ist die wahre Kunst!
00:15:07: Das natürlich ja irgendwie auch nicht so richtig stimmt weil ich mittlerweile ja weiß dass es einfach zwei sehr unterschiedliche Berufe eigentlich sind ob man jetzt auf der Bühne steht oder vor der Kamera da sind wirklich sehr unterschiedlich Dinge.
00:15:19: von einem gefragt Wie war mein Weg direkt danach?
00:15:25: Kann das sein, dass dein erster Film irgendwas mit Herz zerrumpelt ist oder so was.
00:15:33: Das war mein erster film tatsächlich ja.
00:15:35: und aber zum filmen gekommen weil ich war ja immer im kopf war eigentlich auf der bühne verhaftet.
00:15:40: zum film bekommen bin ich eigentlich über tiago der braga erst einer meiner besten freunde.
00:15:45: mit dem habe ich gemeinsam auch die schauspiel ausbildung gemacht Und er ist auch mit mir gemeinsam nach Berlin gezogen und wir haben so ein bisschen immer rumprobiert, mit Kameras.
00:15:53: Und der hat damals schon viel Fotos gemacht und so.
00:15:56: Wir haben damals dann mitgemacht bei einem kleinen Kurzfilm-Wettbewerb und haben halt einen kleinen Kurzfilmen gemeinsam gedreht.
00:16:02: Da habe ich gedacht, ah ja okay vor der Kamera da hab' ich gar nicht so viel Angst oder Druck und da kann ich erst mal ausprobieren und alles zehnmal machen und das alles wegschmeißen und nochmal machen usw.
00:16:13: Und da habe ich gemerkt irgendwie will ich doch eher vielleicht... beim Film landen.
00:16:17: Und dann habe ich halt ein Demo-Bank gedreht und das alles hochgeladen, versucht eine Agentur zu finden und so.
00:16:24: Dann hat mich erst mal darum gekümmert dass ich irgendwie online sichtbar bin auf den ganzen Portalen.
00:16:32: Crew United damals und Schauspieler Videos war damals noch ein bisschen größer und so... Genau!
00:16:39: Ich weiß nicht genau wie es dazu kam.
00:16:41: also Leute haben mich gefunden zum Casting eingeladen bei Zarumpelt Herz.
00:16:47: Und die hat da Tim Kröger, das war Tim Krögers Debütfilm der ja mittlerweile sehr erfolgreich auch ist... Das ist doch
00:16:55: auf dem Filmfestival Venedig gelaufen?
00:16:58: Der
00:16:58: lief in Venedigs genau und das war...
00:17:00: Hast du dabei beim Filmfest?
00:17:01: Da war ich dabei!
00:17:02: Ja, ja, genau.
00:17:03: Das war superaufregend.
00:17:04: Nicht
00:17:04: so wild.
00:17:04: Das War ja dann auch aufregend!
00:17:07: So
00:17:07: gleichs erste Mal da reingeworfen
00:17:10: und Glamour glemmt.
00:17:12: Ja genau.
00:17:13: Wir haben den zerrumpelt Herzfilm gedreht, das war halt so ein Abschlussfilm von der Filmakademie Ludwigsburg.
00:17:19: also wir haben damals dann in so einer Waldhütte gedrehte und die Seenbildnerin Cosima Valenza heißt sie.
00:17:28: Er hat das wunderbar alles ausgestattet und eingerichtet.
00:17:32: Und ich kam da rein, dachte so wirklich wie eine Zeitreise einfach.
00:17:35: Das hat mir damals natürlich auch schon sehr geholfen sich rein zu versetzen in diese... Es war ein ganz mystische Drehbuch Wie jemand im Wald verschwindet der Komponist ist und sein Freund will ihn dann suchen.
00:17:48: Ich bin sozusagen die Ehefrau von seinem Freund und wir laufen durch den Wald und versuchen ihn zu finden.
00:17:56: sehr unerwarteterweise lief dieser Film dann in der Debütfilmreihe von den Filmverspielen in Venedig.
00:18:03: Und als Tim Kröger mich damals anrief, war ich mit meiner Familie auf so einem kleinen Familienurlaub an der Ostsee und hatte gerade meinen kleinen Neffen kennengelernt.
00:18:13: Er war damals ein Baby und ich hatte ihn das erste Mal in einen Tragetuch.
00:18:19: und da ruft Tim mich an Hallo Eva, ich wollte dir sagen wir laufen in Venedig.
00:18:26: Ich war so was wie in Vendedig und ich dachte halt irgendwie ein kleines Studiefilmfestival oder so und habe im Verlauf des Gesprächs voll lange gebraucht um zu checken dass er das Filmfestival Venedic meint und ich war wirklich total außer mir und hatte dieses Baby umgeschnallt und hab mich gefreut wie ein Schneekönig.
00:18:44: ja es war sehr aufregend.
00:18:47: Das
00:18:47: war dann sicher auch aufregend, das erste Mal da in so einem großen Filmfestival dabei zu sein.
00:18:52: Ja
00:18:53: und auch total... Also sich selber auch auf einer Leinwand im Kino.
00:18:56: Das ist ja genau das was ich mir gewünscht habe seit ich vierzehn bin dass ich in dem Kino sitze und mich selber auf der Leinwand.
00:19:06: Das war schon echt ein richtig toller Moment.
00:19:09: Und dann folgen noch mehrere Filme.
00:19:14: Was hab' ich?
00:19:15: Werk ohne Auto Hast du auch mitgespielt?
00:19:20: Und dann, Eva.
00:19:22: Ich glaube da habe ich dich per Zufall gesehen die Ermittlung.
00:19:27: Der ist im Fernsehen gelaufen.
00:19:29: Ich bin ja keine Fernsehkuckerin aber ich zwitschte da so am Abend durchs Programm.
00:19:34: Ich hab' dich nicht erkannt!
00:19:37: Oh
00:19:37: wirklich?!
00:19:38: Für den ersten Moment.
00:19:39: Ja dachte ich, ah ja... weil da hattest du ein Häftlingszeug gegen.
00:19:45: Richtig?
00:19:46: Genau.
00:19:46: Genau.
00:19:47: Als ehemalige Heftling, also ehemalliger Heftlingen sozusagen dort vor Gericht.
00:19:54: Ja und da dachte ich wo wie bereitest du dich auf so eine Rolle vor?
00:19:59: Das war schon... Also das war schon ne sehr besondere Arbeit weil die Verabredung mit dem Regisseur RPK war dass wir uns ganz ganz strikt an das Drehbuch halten.
00:20:13: Wenn man normal dreht ist es ja auch manchmal so, dass man sagt das jetzt so und so geschrieben.
00:20:20: Aber wenn du für dich das sich natürliche anfühlen würdest, ähnliche Worte zu benutzen aber nimmst dir ein bisschen in den Mund, sagt man ja manchmal auch.
00:20:31: Dann ist das okay!
00:20:34: Und da war das halt so.
00:20:35: wir haben eigentlich sehr nach den Regeln des Theaters dieses Stück also wie ich sage schon ein Stück weil es eigentlich wie ein Stück eigentlich war.
00:20:44: Und das war für mich eine sehr, sehr besondere Erfahrung tatsächlich.
00:20:46: Weil ich einfach stundenlang mir diesen Text so krass in den Kopf gehemmert habe... ...dass er wirklich so gedollt sitzt dass ich nicht überlegen muss was als nächstes kommt oder so.
00:21:01: und ja wie ich eben schon erzählt habe vor allem im Film Arbeite war das für mich eine total große Herausforderung und habe da auch wieder gemerkt, oh wow wenn man sich so strikt an den Text wirklich halten muss.
00:21:15: Und da irgendwie nochmal ganz anders auch sprachlich zur Verfügung stellen musste zu sagen ja hab ich da einfach sehr über die Sprache gearbeitet.
00:21:27: Ich habe da sehr über diese Sprache mich sozusagen vorbereitet und gar nicht so sehr... ist so grausam und so hochemotional und so traumatisch.
00:21:42: Und für die Menschen, die damals wirklich diese Gerichtssituation erlebt haben mussten ja ihre ganzen Traumata quasi wieder hochholen, wieder erleben.
00:21:54: Die Idee war sozusagen dass man sich nicht extra da drauf setzt noch emotional weil der Text halt schon so viel hergibt das wir ganz pur nur über die Sprache gearbeitet haben.
00:22:05: Und das war eine total besondere Erfahrung, so.
00:22:10: Aber das hat ja trotzdem mit dir was gemacht?
00:22:13: Auch wenn du immer die Sprach, das geht ja trotzdem in den Körper.
00:22:18: Ja da musste ich ganz schön aufpassen dass ich da emotional sozusagen... also ich glaube während des Spielens war für mich die Herausforderung dass ich da emotional nicht so sehr mitgehe, was die Figur eigentlich erleben würde ist ja das sie zusammenbricht.
00:22:38: Weil sie es halt nochmal erzählt und weil sie ihr Trauma wieder hoch holt.
00:22:42: Und der Text hat mich auch zum Teil
00:22:47: sehr berührt...
00:22:50: Das versteh' ich!
00:22:51: Also man muss diese emotionale Spannung da so sehr halten sich reinfallen lässt quasi und so, sich der Emotion hingibt.
00:23:01: Sondern dass es drin bleibt aber trotzdem sichtbar ist quasi.
00:23:06: Das ist so schwer zu beschreiben dieses Schauspielerinnenprozesse.
00:23:09: Aber
00:23:10: ich kann's verstehen.
00:23:11: Ja, ja.
00:23:12: Ich kanns verstehen, aber das ist auch die große Herausforderung
00:23:16: für mich als
00:23:16: Schauspüler.
00:23:17: Ich habe auch Leute erlebt die also bei anderen Texten nicht mehr rausgefunden haben oder wo das Wochen dauerte.
00:23:26: Ja, und das ist glaube ich auch die Arbeit dann zu gucken wie komme ich raus?
00:23:30: Und wie krieg ich es wieder aus meinem Körper?
00:23:33: Ja genau!
00:23:35: Also das fand ich sehr beeindruckend was ich da gesehen habe.
00:23:41: jetzt du arbeitest ja Film- und Fernsehen Wie ist für dich als Schauspielerin da der Unterschied?
00:23:50: Wie würdest du das sagen.
00:23:54: Also, du meinst jetzt
00:23:56: an der künstlerischen Arbeit?
00:23:58: Ja die Künstlerische Arbeit.
00:23:59: Jetzt habe ich eine Serie oder ich mache einen Fernsehfilm oder ich mach ein Kinofilm.
00:24:05: Ich glaube in Zeit ist ein großer großer Faktor weil ich hab vier Staffeln eine ZDF-Serie gedreht und da haben wir einfach sehr viel Filmmaterial am Tag gedreht und hatten dadurch natürlich sehr wenig Zeit auch für emotionale Szenen.
00:24:25: Und auch für Ausprobieren oder für Proben ist da einfach nicht so viel Zeit da, wenn man fürs Fernsehen dreht.
00:24:34: im Vergleich dazu zum Beispiel was ich eben erzählt hatte der zerrumpelt Herzfilm von Tim Kröger Ich weiß nicht, da haben wir manchmal drei Stunden lang eine Szene gedreht.
00:24:46: Weil das ist so wichtig war... Da gibt es so ne Plansäquenz ich komme erst so ne Leiter runter dann setze ich mich an den Tisch Dann kommen zwei dazu und dann essen wir Und dann gibts einen Dialog.
00:24:58: Also die Szene an sich wird am Ende irgendwie sieben Minuten lang oder so sein Und ich kann mich noch daran erinnern dass wir, ich glaube, neun Zehntakes gedrehen haben.
00:25:14: Natürlich muss man da nochmal anders auch sich immer wieder hoch holen.
00:25:18: Und es ist wichtig, dass man in jedem Take nicht denkt auch nicht schon wieder sondern das man sozusagen die Energie an der Spitze hält und sich da auch selber gut durchführt so zu sagen durch eine lange Szene, die ja auch eine in sich eine Veränderung hat.
00:25:35: oder ob du jetzt einem Serien Set stehst wo vielleicht sogar zwei Kameras gleichzeitig drehen Zeit hast kurz, okay ich geh von A nach B dann sag' ich das und dass.
00:25:47: Und da muss ich da unter hingucken.
00:25:48: Das ist meine Eyeline und zack, zack... Da machen wir das zweimal, denn es ist im Kasten!
00:25:52: So, das ist glaube ich der Hauptunterschieds jetzt im Drehablauf so.
00:25:58: Ich glaube auch in der Vorbereitung.
00:26:00: zum Beispiel habe ich einen Kinofilm gedreht wo ich die Hauptrolle gespielt hab.
00:26:04: Der ist noch nicht veröffentlicht.
00:26:05: Die hatten gerade Premiere auf dem Max Ofhills Festival.
00:26:09: Der Film heißt Hüggel und ist in der Nordlichtreihe vom NDR entstanden.
00:26:15: Das ist ein Debütfilm, da ist natürlich auch immer so die Herausforderung das... Gerade wenn sehr viele Menschen am Set sind, die noch nie an einem Filmset standen entsteht dadurch wieder so diese Situation dass man wenig Zeit bekommt weil einfach sehr viele menschen dort sind diesen Job zum ersten mal machen und man selber ist da.
00:26:34: Und ich stehe damit weiß nicht dreizehn jahren Berufserfahrung und habe schon sehr viele Filmsets gesehen und weiß wer für welche.
00:26:41: also Ich weiß sozusagen wer welche Verantwortlichkeiten hat.
00:26:44: Aber die Leute, die die Verantwortlichkeit haben wissen gar nicht dass es ihre Verantwortung ist so ungefähr.
00:26:50: Und da muss man natürlich dann irgendwie noch mehr Geduld mitbringen und Verständnis und alle machen das irgendwann mal zum ersten Mal.
00:26:57: Ich finde es auch schön weil es eine tolle und neue Energie mit reinbringt.
00:27:05: Weil die Leute natürlich anders aufgeregt sind als wenn man jetzt an einem Set steht wo die Leute seit zwanzig Jahren ihren Job machen einfach nur davon genervt sind, dass irgendwer was nicht weiß oder so.
00:27:16: Also ja aber von der Vorbereitung her würde ich jetzt nichts sagen das es groß unterschiedlich ist ehrlich gesagt.
00:27:23: also ich versuche mich da sehr spezifisch immer auf die Rolle und nicht auf das Format vorzubereiten.
00:27:31: gab es eine Rolle die dir sehr am Herzen lag?
00:27:36: Ja einige
00:27:39: Welche?
00:27:40: Du kannst uns auch einige verraten.
00:27:44: Also die Rolle, die ich bei der ZF Serie gedreht habe, die lag mir schon sehr am Herzen das... Die Rolle hieß Annika Baer.
00:27:53: Die hab' ich sehr geliebt und die hab' Ich sehr, sehr gerne gespielt Und sie hatte sehr viel mit mir selber zu tun.
00:28:00: Da hatte ich tatsächlich auch das erste Mal so das Gefühl dass ich die Figur in einem Bogen sozusagen begleitet, also die so einen dramaturgischen Bogen erzählt und die ja so richtig was erleben darf.
00:28:17: So das hat mich sehr erfüllt.
00:28:21: Das war der schön!
00:28:24: Du hast uns jetzt wirklich einen guten Einblick gegeben.
00:28:31: Was ist denn das Vorderende?
00:28:33: für dich in diesem Beruf?
00:28:35: Jetzt außer, dass du sagst ja Rollen und das oder das.
00:28:38: Du hast auch mal so immer wieder sich präsent zu machen, sich immer wieder sichtbar zu machen oder so vielleicht, dass wir kurz nochmal darüber sprechen also wenn du es willst.
00:28:51: Ich finde das wichtig, dass man das auch nicht alles so glorifiziert weil ich glaube gerade wenn man Leuten erzählt ist Schauspielerin dann sind sie.
00:28:59: Also die erste Frage ist ja meistens, und hast du schon mal im Tatort mitgespielt?
00:29:02: Oder wo kann man dich sehen?
00:29:04: oder so.
00:29:04: Und sofort ist ein Lächeln auf dem Gesicht von den Leuten weil das hört man trifft wahrscheinlich nicht alle Tage einen Tauschspieler oder eine Schauspielerin wenn man nichts was mit der Branche zu tun hat.
00:29:15: Ich glaube viele Menschen stellen sich das sehr glamourös vor.
00:29:23: mein Lebensalltag ist aber alles andere als Glamouruse.
00:29:26: Natürlich habe ich immer auch Nebenjobs gehabt und natürlich ist es immer wieder ein Warten auf das nächste Projekt, einen Hoffen oder eine Angst.
00:29:36: Gerade wenn man jetzt zum Beispiel das Thema Alter in der Filmbranche anspricht also gerade was Frauen oder wirklich geliesene Personen angeht... Die sind halt dann einfach scheinbar in den Drehbüchern so ein bisschen ausgeklammert ab einem gewissen Alter.
00:29:51: Da macht man sich natürlich schon auch Sorgen, und was mich immer wieder herausfordert ist nicht bitter zu werden, obwohl man eine sehr privilegierte Situation oder ein sehr privilegiertes Leben auch hat und mit in Räumen stattfinden darf, die nicht für alle zugänglich sind.
00:30:10: Und das schätze ich total und bin da sehr dankbar dafür.
00:30:18: Gleichzeitig ist es aber auch manchmal so dass man so Angst hat irgendwie unsichtbar zu werden oder dass man Angst hat, dass einfach keine Rollenangebote mehr kommen.
00:30:30: Ja, das ist schon eine Herausforderung da nicht.
00:30:34: Das Handtuch zu schmeißen also dieser lange Atem von dem immer viele sprechen der ist schon manchmal sehr herausfordernd.
00:30:40: ja und da braucht man
00:30:42: Entschuldige wie achtest du da auf dich selbst?
00:30:46: Ich habe gelernt mit der Zeit zu verstehen was mir gut tut was meinem Körper gut tut Was mein Körper braucht oder was mein Körper und meine mentale Gesundheit braucht um halt nicht in ein Loch zu fallen.
00:31:01: Ich habe eben schon von der Körperlichkeit gesprochen.
00:31:02: Bei mir geht es immer über den Körper, ich muss meinen Körper spüren und außer Atem sein.
00:31:09: Darüber gehe ich viel, also ich gehe ganz viel spazieren.
00:31:12: Ich hab auch einen Hund, der ist mein treuer Begleiter!
00:31:20: Abstand von sozialen Situation, weil ich... Also für mich ist auch oft herausfordernd.
00:31:26: Weil ja gerade so dieses gesehen werden und gefragt werden und Leute projizieren Dinge in dich rein wo du keine Kontrolle drüber hast.
00:31:35: man hat einfach sehr wenig Kontrolle über sein eigenes Narrativ auch Und da merke ich auch immer wieder dass ich da auch einen Abstand zu brauche.
00:31:43: also ich brauch viel Zeit mit mir selber.
00:31:45: Ja
00:31:48: Achtest du sehr auch?
00:31:50: Ja,
00:31:50: auf jeden Fall.
00:31:51: Und was würdest Du Absolventen die gerade jetzt ihre Ausbildung beenden mit auf den Weg geben?
00:31:59: Ich weiß noch dass ich mich da immer auch so danach gelächzt habe nach solchen Ratschlägen oder Antworten darauf.
00:32:08: Ich muss mal wirklich gut drüber nachdenken, was hätte ich gerne gehört?
00:32:11: Ich glaube es ist total wichtig ein wirkliches, intrinsisches Interesse an der Filmkunst hat.
00:32:24: Ich kenne so viele Menschen während Filmfesten die gucken keine Filme und die wissen gar nicht was läuft.
00:32:32: ich frage mich das immer wieder weil das ist doch das was wir machen wollen das ist auch das wo wir hinwollen was wir spielen wollen.
00:32:42: Und ich bin immer so, ich versuche so viele Filme zu schauen und zu gucken.
00:32:47: wer hat die gemacht?
00:32:48: Warum hat diese Person diese Geschichte erzählt?
00:32:51: Welche Drehbücher werden geschrieben?
00:32:56: Was wird gefördert?
00:32:57: das wird alles veröffentlicht also was was die unterschiedlichen Förderanstaltungen fördern.
00:33:01: jedes Jahr Die Förderentscheidung.
00:33:03: guckt euch an, welche Projekte werden gefördert.
00:33:06: Wer hat das geschrieben?
00:33:07: Was ist das für eine Geschichte?
00:33:08: Pass ich da rein!
00:33:10: Kann ich die Leute fragen, welche Produktion es gibt?
00:33:13: Da schon eine Produktionsfirma.
00:33:14: Es gibt so viele Sachen, die man selber ohne dass man braucht nur einen Internetzugang.
00:33:19: Man kann alles recherchieren.
00:33:22: Macht euch schlau darüber.
00:33:23: Wenn es euch nicht interessiert was macht ihr in der Branche wirklich?
00:33:26: Ich finde es wirklich so wichtig... Das klingt jetzt so hart aber ich finde es so wichtig, dass man Interesse Dass man daran auch wirklich teilhaben will und dass man das nicht so als Laster sieht, sich damit zu beschäftigen.
00:33:41: Als wäre das eine Dover Hausaufgabe oder so.
00:33:44: Für Leute die ich weiß nicht ob es in Hamburg auch gibt... Es gibt in Berlin die York Kinogruppe.
00:33:49: da gibt es ein Kino-Abo.
00:33:51: das kostet zwanzig Euro im Monat.
00:33:53: Gibt's auch glaube ich eine günstigste Version von.
00:33:57: da kann man dreimal in der Woche ins Kino gehen.
00:34:01: Also ich finde es unglaublich wichtig, dass man die Branche kennt und dass man da...und dass man Filme guckt und das man...guckt was inspiriert euch?
00:34:09: Was treibt euch an?
00:34:11: Was wollt ihr spielen?
00:34:12: Ihr müsst und vor allem... Man muss nicht alles spielen wollen!
00:34:17: Es gibt ganz viele Rollen wo ich denke oh Gott, das würde ich niemals spielen wollen.
00:34:20: Das passt nicht zu mir!
00:34:21: Was passt zu
00:34:22: euch?!
00:34:23: Wer seid ihr?
00:34:25: Was ist dein Unique Selling Point?
00:34:29: Wo findet ihr euren Motor?
00:34:31: Das würde.
00:34:31: ich glaube, das ist was Total Wichtiges.
00:34:36: Wenn man das gut findet und bei mir hat es recht lange gedauert auch bis ich das gefunden habe aus unterschiedlichen Gründen wenn man das gefunden hat dann kann man gar nicht mehr aufhören.
00:34:51: Ich danke dir!
00:34:53: Wer gerne.
00:34:54: Vielen Dank auf dir!
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